Ich schäme mich des Evangeliums nicht

Am Donnerstag, 17.09.20, besuchte unser Apostel Ralph Wittich die Gemeinde Olbernhau. Seinen Gottesdienst stellte er unter das Bibelwort aus Apostegeschichte 27, 34-35:

Darum ermahne ich euch, etwas zu essen; denn das dient zu eurer Rettung; es wird keinem von euch ein Haar vom Haupt fallen. Und als er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor ihnen allen und brach`s und fing an zu essen.

Ich bin gekommen, um euch Mut zu machen. 

Mit diesem Satz eröffnete unser Apostel den Gottesdienst. In dieser oftmals orientierungslosen Zeit waren diese Worte wie eine Zielsetzung im Leben und im Glauben. 

Auch Paulus und seine Mitreisenden mussten bei ihrer Schiffsreise manche Orientierungslosigkeit erleben und dem Kampf der Naturgewalten trotzen. Paulus ermutigte alle Schiffsinsassen, unermütlich an Gott zu glauben. Trotz des Mutmachens wollten manche das Schiff verlassen. 

Das Leben der Christen in unserer Zeit ist vergleichbar mit einen solchen Schiffspassage. Auch wir befinden uns manchmal auf einer Irrfahrt. Kein Ziel ist in Sicht. 

  • wir müssen Schiffbruch erleiden,
  • Lebensplanungen werden über den Haufen geworfen,
  • der Glaube wird gefordert, sogar herausgefordert,
  • wir müssen Extrensituationen erleiden,
  • wir haben auch Fragen und Klagen,

Dabei dürfen wir auch mal Fragen und Unverständniss herausschreien. Schämen wir uns nicht. Warum macht Gott so was? Will er uns quälen? 

Paulus war ein Werkzeug Gottes. Er war treu und gerade. Er hat das Schiff nicht verlassen. 

Wollen auch wir im Schiff bleiben, vergleichbar mit der Gemeinde und unser Beiboot nicht ins Meer der Zeit werfen, sonder wollen wir im Glauben treu bleiben und weiterhin auf Gottes Kurs vertrauen. Lassen wir uns nicht zum Spielball mancher Mächte machen. 

Komm doch weiterhin zum Gottesdienst. Gott hat durch seinen Sohn verheißen: Ich will wiederkommen.