Austausch von Herz und Geist

Auf den Gottesdienst am Sonntag, 22.03.26, freute sich die Gemeinde Olbernhau ganz besonders. Zum ersten mal diente uns unser neuer Apostel Mike Dietel. Für eine besonders festliche Stimmung sorgte vor Beginn unseres Gottesdienstes unser Jugendchor und unser Gemeindeorchester. In diesem Gottesdienst wurde das Sakrament des Heiligen Geistes gespendet, was nochmal eine Höhepunkt an diesem Sonntag bedeutete.

Als Grundlage für diesen Gottesdienst diente ein Bibelwort aus dem Hesekiel 11, 19-20:

Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie legen und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten  wandeln und meine Ordnung halten und danach tun und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

Gott hat uns in seinen dreieinigen Namen heute eingeladen, damit nur er in dieser Stunde wirkt. Wir haben in unserem persönlichen Gebet alles was wir im Herzen tragen, Bitten , Sorge, Dank, mit dazugelegt und haben uns somit mit ihm vereint. Wir haben uns auch mit unseren Brüdern und Schwestern verbunden, die nicht an diesen Gottesdienst teilnehmen können. Gott kann auch im Geiste wirken ohne das wir es verstehen. Unterschätzen wir diese Kraft nicht.

Zu Beginn sang unser Gemeindechor das Lied: Halleluja, Halleluja. Das klingt so nach dem Moment, unser Herr ist da. Wir erleben unseren Glauben. Dieses Lied können wir heute schon singen, denn wenn Gott in unser Herz einzieht, hat er schon einen Sieg errungen. Den Sieg über das Böse. Dieses Lied ist kein Zukunftslied, es ist ein Gegenwartslied. Was hat der Herr nicht schon alles für uns getan? Wir müssen  nicht warten bis er kommt, nein, er wirkt schon heute mitten unter uns. 

Gott will uns ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Damit ist nicht das irdische Herz gemeint. Das Herz unserer Seele ist angesprochen. Auch einen neuen Geist will er uns geben, einen neuen göttlichen Geist. Grundvoraussetzung ist und bleibt der Glaube. Hesekiel, der Prophet, hat den Menschen gesagt, sie sollen umkehren, einen Weg zu Gott finden. Dadurch war er nicht beliebt, die Menschen haben nicht auf ihn gehört. Die Menschen hören heute auch nicht auf Gottes Wort.

Es liegt an jeden einzelnen Menschen, ob ich Gott annnehmen, sich ihm zuwende, ob ich meine Einstellung ändere. Wenn sich viele Menschen dazu entschließen, wird es eine Entscheidung der Gemeinde, und darüber hinaus. Es beginnt alles bei uns als Person. Wenn du daran glaubst, und dich in die Hand Gottes begibst, dann kann er dich erneuern. Wenn du dazu bereit bist, wende dich Gott zu. 

Was bewirkt denn dieser Glaube? Gott hält Einzug in unsere Herzen. Die Gabe des Geistes bewirkt, das Gott in unserem Leben wichtiger wird, und sich entfalten kann. Wir werden empfindsam, und spüren Dinge, die wir vorher nicht gespürt haben. Du erlebst Gott und wirst dir bewusst, Gott ist da, er wohnt in meiner Seele.

Komm der Bitte unseres Himmlischen Vaters nach und bleibe treu, glaube nur, zeige dich in der Gemeinde, bleib demütig, lass Christus in dir wirken.  Lasst uns als Christen Eins sein, im Eins sein zum Ziel unseres Glaubens gehen. Das geht nur gemeinsam. Im Reich Gottes können wir nur gemeinsam leben. Dazu lasst uns heute schon das Wort Gottes annehmen und daran ausrichten und gemeinsam zuhören und füreinander da sein.