Einige Zeit später wurden die Eingangstüren der Kirche geöffnet und zahlreiche Gäste betraten den Saal, in welchem sie von einer wundervollen, weihnachtlichen Atmosphäre umhüllt wurden. An den Wänden ragten warm leuchtende, gelbe und rote Lichter nach oben und auch ein schneeweißer Weihnachtsstern leuchtete in der Mitte der Kirche.
Die letzten Sekunden des Wartens verstrichen, bevor die Sänger und Sängerinnen mit den Instrumentalisten den Saal betraten und das Konzert startete.
Den ersten Abschnitt des Abends eröffneten feierliche Klänge der Blechbläser. Gleich danach schloss sich der Chor, unter der Leitung von Gero Richter, mit einem bekannten Weihnachtsstück, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, an. Die populäre Melodie hüpfte sofort in die Ohren der Gäste hinein und brachte mit jedem erklungenen Ton ein weiters Stück von Besinnlichkeit und Weihnachtsgefühl mit sich. Weitere Stücke, darunter auch ein weltweit bekanntes Werk von Georg Friedrich Händel, folgten, welche die Herzen des Publikums um einiges höherschlagen ließen.
Die Instrumentalisten standen bereits in den Startlöchern. Nachdem Blechbläser und Chor einen erfolgreichen Start hingelegt hatten, wurde es nur noch atemberaubender. „Carol of the Bells“ auf der Orgel vorgetragen, nahm das Publikum mit auf eine einmalige Reise - voller dramatischer Höhen und durchdringenden Tiefen.
Ein weiteres Highlight waren die Darbietungen des Orchesters, unter der Leitung von Tommy Eichler. Auch versank man ab Sekunde eins sofort in zwei unterschiedliche Welten. Einerseits die verspielte und sorgenfreie Welt von „Let It Snow“. Die Melodie flog mit derselben Leichtigkeit durch den Saal, wie Schneeflocken vom Himmel gleiten, man sah sie förmlich vor seinem inneren Auge tanzen. Andererseits wurde aber auch eine eher dunklere Seite mit dem Stück „Ghoultide Bells“, eine gruselige Neuinterpretation von „Jingle Bells“ performt, welche eine ganz neue Sicht auf das Stück brachte.
Gleich danach holten der Kammerchor und ein Klavierbeitrag das Publikum zurück, in vertraute Weihnachtsmelodien.
Passend dazu, brachte der Jugendchor etwas ganz Neues. Anders als es bei den bisherigen Stücken gehandhabt wurde, sang der Jugendchor a cappella mit Begleitung einer grandiosen Bodypercussion, was große Neugier und Staunen im Publikum auslöste.
Schlussendlich holte der Chor noch einmal alles aus sich heraus. Gemeinsam mit dem Orchester, Klavier und der Orgel formte er somit einen phänomenalen Abschluss des Abends. Lieder wie „Christ has come“ ließen das Publikum in Bahnen der Gefühle und Emotionen einsteigen und mit dem abschließenden Klassiker „Halleluja“ wurde ein wahrhaft epischer Abschluss markiert.
Von ruhigen Momenten bis hin zu eindrucksvollen, lauten Melodien - Es war mehr als nur ein Konzert. Ein Konzert, das fesselte, voller Kontraste und jeden in einen musikalischen Weihnachtstraum hüllte.
Das „Standing Ovation“ des Publikums und der tosende Applaus am Ende, sagten mehr als tausend Worte.
Ein großer Dank gilt daher allen Mitwirkenden, Sängern und Sängerinnen, Instrumentalisten, Technikern und Helfenden, aber vor allem dem großartigen Publikum!
Wenn der Bericht Sie neugierig gemacht hat, schauen Sie sich das Konzert gern auf YouTube an.
Neuapostolische Kirche