Im Gottesdienst ging es gemäß dem Bibelwort aus Johannes 10, 10 um den Gedanken, dass wir in einer Welt voller Optionen – hier Türen – leben dürfen. Geprägt von Respekt und Eindruck für den besonderen Ort wurde uns das Jesu-Wort aus den Ich-Bin-Worten Jesu in unsere Lebenswirklichkeit gestellt: Welche Türen öffnet wer und wohin führen uns unsere Lebens- und Glaubenswege? Wer bestärkt und entwickelt unsere Identität? Wohin wenden wir uns in Anbetracht der vielfältigen Möglichkeiten unser Leben zu gestalten? Die Antwort auf unsere vielfältigen Fragen und Informationsmöglichkeiten möchte uns immer wieder zur Basis unseres Glaubens führen – Jesus Christus. Sowohl Wort-, als auch die Musikbeiträge verliehen dem Gottesdienst eine ganz besondere Emotion.
Nach dem Gottesdienst konnten wir in einer Führung über das Gelände sowie im Gebäude durch den Zeitzeugen Herrn Kiesel (Zeuge Jehovas) hautnah das Leben und die Erfahrungen des Lageralltags erfahren. Danke für diese eindrücklichen Erlebnisse!
Danach konnten wir im Zusammensein Mittagessen und das Erleben miteinander teilen. Ebenso ein eigenständiges Erkunden des Gedenkortes gab uns viele Möglichkeiten, individuelle Schicksale zu erfahren.
Die Begegnung mit der Vergangenheit dieses Ortes hat im Besonderen gezeigt, wie wertvoll Glauben auch in schwierigen Zeiten des Lebens sein kann und wie dankbar wir für unsere Freiheit und unseren Glauben sein können.
Unser Glauben an Jesus Christus ist im Leben immer eine Option! Gott hält uns jederzeit seine Tür offen.
Neuapostolische Kirche